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Apple und Microsoft konsolidieren – Goldrallye bewegt Märkte

KURZ & KNAPP

Apple und Microsoft starten mit leichten Gewinnmitnahmen ins Jahr 2026, während Analyst Dan Ives weiter Wachstum im KI- und Cloud-Segment erwartet. Parallel setzt die Rallye bei Gold und Silber nach dem Rekordjahr 2025 neue Akzente. Hohe Notenbankkäufe und die schwächere Entwicklung des US-Dollar treiben die Edelmetalle. Anleger beobachten gespannt, ob 2026 eine Fortsetzung des Booms bringt.

Neben den US-Tech-Schwergewichten rücken Alphabet, Oracle und Novo Nordisk mit ihren jeweils eigenen KI- und Gesundheitsstories in den Mittelpunkt. Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum tendieren fester. Globale Aktienindizes von S&P 500 bis Hang Seng signalisieren zum Jahresauftakt vorsichtigen Risikoappetit.

In Europa zeigt der DAX 40 zum Start 2026 moderate Gewinne, während der Nikkei 225 und der China A50 von einer verbesserten Stimmung in Asien profitieren. Themen wie die wachsende US-Staatsverschuldung, die künftige Rolle von Fed-Chef Jerome Powell und mögliche Auswirkungen auf die Zinspolitik prägen die Makrolage. Auch der Ausblick für die globale Autoindustrie mit steigenden Neuwagenpreisen bleibt ein wichtiges Diskussionsthema.

DIE 5 WICHTIGSTEN STORYS

US-Tech-Schwergewichte (AAPL, MSFT) – Kommt 2026 die nächste Rallye-Welle?

Die großen US-Tech-Schwergewichte starten verhalten ins neue Jahr, doch einige Analysten sehen 2026 als weiteres Boomjahr für den Sektor. Die Aktie von Apple (AAPL, $273,02, -0,43%) liegt vorbörslich leicht im Minus, ebenso wie Microsoft (MSFT, $485,85, -0,80%), nachdem die Titel 2025 bereits kräftig gestiegen waren. Tech-Stratege Dan Ives rechnet dennoch damit, dass führende Technologiewerte 2026 noch einmal um rund 20% bis 25% zulegen könnten. Er verweist auf anhaltendes Wachstum in den Bereichen Cloud, Künstliche Intelligenz und Plattform-Geschäftsmodelle, von denen gerade Apple und Microsoft strukturell profitieren dürften. Trotz kurzfristiger Gewinnmitnahmen betrachtet er die aktuellen Rücksetzer eher als Verschnaufpause innerhalb eines längerfristigen Aufwärtstrends.

Bei Apple bleibt der Fokus auf dem Service-Geschäft, das sich zunehmend zu einem margenstarken Wachstumstreiber entwickelt und die Schwankungen im Hardware-Geschäft abfedern soll. Microsoft wiederum profitiert von der starken Position seiner Cloud-Plattform Azure und der tiefen Integration generativer KI in Produkte wie Office und GitHub. Ives sieht die großen US-Tech-Konzerne als zentrale Gewinner der KI-Investitionswelle, die sich mit zunehmender Verbreitung von Enterprise-KI-Anwendungen weiter beschleunigen dürfte. Viele institutionelle Investoren bleiben daher in den «Mega-Caps» engagiert, weil sie in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit als defensive Wachstumswerte gelten. Die Kursdellen zum Jahresauftakt werden an der Wall Street vor diesem Hintergrund bislang nicht als Trendwechsel interpretiert.

Für Anleger stellt sich damit vor allem die Frage nach Einstiegspunkten und Gewichtung innerhalb des Tech-Sektors. Sollte sich das optimistische Szenario von Dan Ives bewahrheiten, könnten Pullbacks bei Apple und Microsoft im Laufe des Jahres als Kaufgelegenheiten angesehen werden. Gleichzeitig mahnen die leichten Kursverluste zu Beginn des Jahres zur Vorsicht, da viel Wachstum bereits in die Bewertungen eingepreist ist. Kurzfristig könnten Zinsdebatten und die Unsicherheit um die künftige Besetzung der Federal Reserve für Schwankungen sorgen. Mittel- bis langfristig bleibt die zentrale Frage, wie stark die großen Tech-Konzerne ihre KI-Investitionen in profitables Wachstum ummünzen können – genau darauf setzen optimistische Analysten für 2026.

Gold und Silber (GC=F) – Wie weit trägt die Rekordrallye der Edelmetalle?

Nach einem Ausnahmejahr 2025 setzen Gold und Silber ihre Rallye zum Jahresauftakt 2026 fort. Eine Feinunze Gold (GC=F, $4.383,40, +0,97%) notiert erneut deutlich über 4.300 Dollar, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um knapp 65% zugelegt und damit das stärkste Jahresplus seit 1979 erzielt hatte. Kurz vor Weihnachten hatte Gold mit knapp 4.550 Dollar ein Rekordhoch markiert, bevor es zum Jahresende zu Gewinnmitnahmen kam. Silber klettert derweil wieder in Richtung der Marke von 80 Dollar je Unze, nachdem das Metall 2025 um 148% gestiegen war und erstmals die 80-Dollar-Schwelle überschritten hatte. Angetrieben wird der Höhenflug der Edelmetalle vor allem von der Schwäche des US-Dollars, massiven Notenbankkäufen sowie anhaltenden geopolitischen Spannungen.

Analysten verweisen zudem auf die wachsenden Sorgen um die US-Staatsverschuldung, die inzwischen rund 38 Billionen Dollar erreicht, und die nachlassende Nachfrage nach US-Staatsanleihen. Große Notenbanken, insbesondere aus Ländern, die ihre Abhängigkeit vom Dollar reduzieren wollen, schichten ihre Reserven verstärkt in Gold um. Für Silber kommt eine starke industrielle Nachfrage hinzu, etwa aus Elektromobilität, Künstlicher Intelligenz und Rüstungsindustrie, die das Angebot zusätzlich verknappt. Strategen von J.P. Morgan erwarten, dass der Gold-Boom 2026 und 2027 anhalten dürfte und sehen den Preis perspektivisch in Richtung 5.000 Dollar je Unze steigen. Gleichzeitig warnen Marktbeobachter vor der erhöhten Volatilität an Tagen mit dünnem Handel, an denen bereits kleinere Orders zu größeren Ausschlägen führen können – ein Umfeld, in dem Anleger besonders diszipliniert agieren sollten.

Novo Nordisk (NVO) – Ist die Wachstumsstory nach der Kurskorrektur noch intakt?

Die Aktie von Novo Nordisk (NVO, $51,50, -0,66%) hat nach einem Hype-Jahr 2025 deutlich an Höhe verloren. Über die vergangenen zwölf Monate hinweg büßten die Papiere knapp 42% ein, auch wenn sie sich im Dezember mit einem Monatsplus von gut 6% etwas stabilisieren konnten. Der dänische Pharmakonzern, bekannt für seine Medikamente gegen Diabetes und Adipositas, bleibt dennoch ein Kerninvestment für langfristig orientierte Wachstumsinvestoren wie Sustainable Growth Advisers (SGA). In ihrem jüngsten Quartalsbericht betonen die Manager, dass sie weiterhin auf qualitativ hochwertige Wachstumsunternehmen mit stabilen Erträgen und Cashflows setzen – Novo Nordisk zählt für sie weiterhin in diese Kategorie. Die operative Entwicklung des Unternehmens hat sich zuletzt als robuster erwiesen als die Kursbewegung vermuten lässt.

Die deutliche Underperformance der Aktie führen die SGA-Manager eher auf eine Marktrotation in zyklische und niedrig bewertete Werte zurück als auf eine Eintrübung der fundamentalen Perspektiven. Insbesondere die weltweite Nachfrage nach modernen Diabetes- und Adipositas-Therapien bleibt hoch, was langfristig zweistellige Wachstumsraten ermöglichen könnte. Für 2026 stellt sich damit weniger die Frage nach der Stabilität des Geschäftsmodells, sondern vielmehr nach der Bewertung und dem richtigen Einstiegsniveau nach der Korrektur. Institutionelle Investoren wie SGA nutzen derartige Rückgänge häufig, um Positionen in strukturellen Wachstumsstories schrittweise auszubauen. Ob sich diese Strategie auszahlt, hängt entscheidend davon ab, ob Novo Nordisk seine Wachstumsziele im Kerngeschäft in den kommenden Quartalen bestätigen kann.

Alphabet (GOOGL) – Warum bleibt die Google-Mutter Liebling der Großanleger?

Die Aktie von Alphabet (GOOGL, $315,97, -0,27%) startet mit leichten Gewinnmitnahmen ins neue Jahr, nachdem der Titel 2025 um rund 65% zugelegt hatte. Der Marktwert der Google-Mutter lag zum Jahresende 2025 bei rund 3,78 Billionen Dollar, was Alphabet zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt macht. Trotz der jüngsten Konsolidierung bleibt der Konzern ein Kernwert in vielen Wachstumsportfolios institutioneller Investoren. So hebt der Fonds Sustainable Growth Advisers (SGA) in seinem jüngsten Quartalsbericht die starke Position von Alphabet in den Bereichen Online-Werbung, Cloud-Computing und KI hervor. Die Kombination aus hohen Margen im Werbegeschäft und wachsendem Cloud-Segment überzeugt langfristig orientierte Anleger.

Auch die zunehmenden Investitionen in Künstliche Intelligenz, etwa über die Gemini-Modellfamilie und proprietäre TPU-Chips, stärken aus Sicht vieler Großanleger die strategische Position des Konzerns im Technologiewettlauf. Obwohl der starke Kursanstieg 2025 die Bewertung angehoben hat, setzen Investoren weiter darauf, dass Alphabet seine Plattformen erfolgreich monetarisieren und neue Ertragsquellen erschließen kann. Kurzfristige Rücksetzer werden daher bisher eher als Gelegenheit interpretiert, Engagements anzupassen, als als Signal eines fundamentalen Bruchs. Für 2026 steht vor allem im Fokus, wie schnell sich die massiven KI-Investitionen in steigenden Umsätzen und Gewinnen niederschlagen – ein entscheidender Faktor dafür, ob die Aktie ihre Outperformance fortsetzen kann.

Oracle (ORCL) – Bleibt der KI-Infrastruktur-Champion 2026 auf der Erfolgsspur?

Die Aktie von Oracle (ORCL, $197,29, -1,17%) blickt auf ein extrem schwankungsreiches Jahr 2025 zurück. Nach einem Kurssprung von 40% an einem Tag im September, ausgelöst durch starke Cloud-Zahlen und explodierende Auftragsbestände, gab der Kurs bis zum Jahresende sämtliche Gewinne wieder ab. Oracle positioniert sich als einer der zentralen Infrastruktur-Lieferanten der KI-Revolution und hat sich im Cloud-Geschäft hinter den drei großen Hyperscalern als vierter Player etabliert. Der Cloud-IaaS-Umsatz wuchs zuletzt um 68% auf 4,1 Milliarden Dollar im Quartal, was einem Jahresrunrate von rund 16,5 Milliarden Dollar entspricht. Besonders im Fokus steht ein Cloud-Auftragsbestand (RPO) von mehr als 500 Milliarden Dollar, der zu großen Teilen auf den KI-Pionier OpenAI zurückgeht.

Genau diese hohe Kundenkonzentration und die aggressive Schuldenaufnahme zur Finanzierung der Rechenzentrums-Offensive nähren jedoch Zweifel an der Tragfähigkeit der aktuellen Wachstumsstrategie. OpenAI soll allein für rund 300 Milliarden Dollar der Oracle-RPOs stehen, während das Start-up gleichzeitig hohe Verluste und enorme langfristige Ausgabeverpflichtungen schultern muss. Oracle selbst hat seine Bruttoverschuldung im Zuge der Investitionen von 96 auf fast 130 Milliarden Dollar erhöht und zuletzt einen negativen freien Cashflow von rund 10 Milliarden Dollar ausgewiesen. Zwar rechnet das Management langfristig mit attraktiven Margen im KI-spezifischen Cloud-Geschäft, doch der Spielraum für Fehlentwicklungen ist begrenzt. 2026 dürfte damit zum Lackmustest werden, ob der KI-Infrastrukturboom die mutige Wette von Oracle rechtfertigt – oder ob die Risiken aus Schuldenlast und Kundenzentrierung schwerer wiegen.

KURZNEWS

  • GC=F – Gold: Der Goldpreis setzt seine Rekordjagd fort und steigt am Morgen in London um rund 55 Dollar auf etwa 4.374 Dollar je Feinunze. Nach einem Jahresplus von rund 65% in 2025 bleibt das Edelmetall damit das dominierende Thema im Rohstoffsektor.
  • Silber: Silber verteuert sich zum Jahresstart um mehr als 3% auf 74,02 Dollar je Unze. Damit knüpft das Industriemetall an die fulminante Rally 2025 an, als sich der Preis von etwa 30 auf zeitweise über 80 Dollar mehr als verdoppelte.
  • DAX 40: Der deutsche Leitindex DAX 40 steigt am ersten Handelstag 2026 um rund 0,46% auf 24.624 Punkte. Nach einem Zuwachs von 23% im Vorjahr signalisiert der Auftakt anhaltenden Risikoappetit, wenn auch bei dünnem Volumen.
  • Hang Seng: Der Hongkonger Leitindex Hang Seng legt um 2,63% auf 26.344 Punkte zu. Die Erholung spiegelt eine verbesserte Stimmung gegenüber chinesischen und asiatischen Aktien wider.
  • Nikkei 225: Der japanische Nikkei 225 steigt um 1,65% auf 51.139 Punkte. Der Index profitiert weiter von der starken Performance japanischer Exportwerte und der lockeren Geldpolitik der Bank of Japan.
  • China A50: Der China A50-Index gewinnt 1,01% und notiert bei 15.463 Punkten. Anleger setzen damit auf eine Stabilisierung der chinesischen Konjunktur im neuen Jahr.
  • S&P 500: Der US-Leitindex S&P 500 steht vorbörslich bei 6.887 Punkten, ein Plus von 0,39%. Nach dem starken Vorjahr bleibt der Fokus auf der künftigen Zinspolitik der Federal Reserve.
  • NASDAQ 100: Der Tech-Index NASDAQ 100 gewinnt 0,78% auf 25.501 Punkte. Die Kursentwicklung spiegelt die anhaltende Zuversicht in Wachstumswerte trotz einzelner Gewinnmitnahmen bei Tech-Schwergewichten wider.
  • Bitcoin – BTC: Bitcoin (BTC, $89.115,72, +0,83%) nähert sich zum Jahresauftakt der Marke von 90.000 Dollar. Trader beobachten ein neues CME-Futures-Gap nach unten, das kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen könnte.
  • ETHUSD – Ethereum: Ethereum (ETHUSD, $3.043,01, +1,82%) steigt mit dem Gesamtmarkt der Kryptowährungen. Der Coin profitiert von der verbesserten Risikostimmung und der Stärke im DeFi- und Smart-Contract-Ökosystem.
  • AAPL – Apple: Apple (AAPL, $273,02, -0,43%) startet mit leichten Verlusten ins neue Jahr, bleibt aber ein zentraler Profiteur des KI- und Service-Booms. Analyst Dan Ives traut US-Tech-Werten wie Apple 2026 dennoch zweistellige Kursgewinne zu.
  • MSFT – Microsoft: Microsoft (MSFT, $485,85, -0,80%) verbucht zu Handelsbeginn einen moderaten Rücksetzer. Die Aktie steht dennoch im Fokus, da der Konzern mit Azure und KI-Anwendungen zu den wichtigsten Treibern des globalen Tech-Aufschwungs zählt.
  • NVO – Novo Nordisk: Novo Nordisk (NVO, $51,50, -0,66%) bleibt nach einem schwachen Jahr 2025 unter Druck. Langfristige Anleger wie Sustainable Growth Advisers sehen die Wachstumsstory im Bereich Diabetes- und Adipositas-Therapien dennoch intakt.
  • GOOGL – Alphabet: Alphabet (GOOGL, $315,97, -0,27%) konsolidiert nach einem Kursplus von mehr als 60% im vergangenen Jahr. Institutionelle Investoren setzen weiter auf die starke Marktstellung in Werbung, Cloud und KI.
  • ORCL – Oracle: Oracle (ORCL, $197,29, -1,17%) gibt nach seinem volatilen KI-Jahr 2025 zunächst nach. Der hohe Cloud-Auftragsbestand, maßgeblich getrieben durch OpenAI, sorgt gleichzeitig für Chancen und erhebliche Risiken.
  • Fed – Jerome Powell: An den US-Märkten wird intensiv spekuliert, ob Jerome Powell nach Ablauf seiner Amtszeit als Fed-Chef im Mai 2026 im Board der Federal Reserve verbleibt. Die Entscheidung könnte entscheidenden Einfluss auf die Unabhängigkeit der Notenbank und die künftige Zinspolitik haben.
  • US-Dollar: Devisenexperten der MUFG rechnen damit, dass der US-Dollar im ersten Halbjahr 2026 auf dem aktuell schwächeren Niveau konsolidieren könnte. Diese Entwicklung stützt tendenziell Rohstoffe wie Gold und Silber sowie ausgewählte Schwellenländeranlagen.
  • US-Staatsverschuldung: Die wachsende US-Staatsverschuldung von rund 38 Billionen Dollar und ein Haushaltsdefizit von etwa 1,8 Billionen Dollar rücken stärker in den Fokus der Märkte. Viele Investoren fürchten eine langfristige Entwertung des Dollars und suchen Absicherung in Sachwerten wie Gold.
  • US-Autoindustrie: Laut Kelley Blue Book könnte der durchschnittliche Neuwagenpreis in den USA in diesem Jahr die Marke von 50.000 Dollar erreichen. Steigende Finanzierungskosten und hohe Basispreise könnten die Nachfrage bremsen und den Druck auf Hersteller-Margen erhöhen.


Google und Berkshire mit NVIDIA Corp., Amazon.com Inc., Bitcoin, Alphabet Inc., Apple Inc.

KURZ & KNAPP

1) Nvidia dominiert die Schlagzeilen: Die Aktie gab intraday nach (rund 2,5–3%) und die Marktstimmung bleibt angespannt, weil die Ergebnisse von NVIDIA am Mittwoch nach Handelsschluss erwartet werden. Analysten und Kommentatoren konzentrieren sich auf Umsatz- und Guidance-Signale sowie auf Aussagen zu Auftragsbeständen und längerfristiger Sichtbarkeit. Die Debatte reicht von ‚Make-or-Break‘-Szenario bis zur Frage, ob ein starker Bericht den AI-Trade weiter befeuert oder neue Sorgen über Nachhaltigkeit der Ausgaben weckt.

2) Berkshire Hathaway baut eine große Alphabet-Position auf, was die Aktie heute intraday nach oben trieb und als Vertrauenssignal interpretiert wird. Marktkommentare heben hervor, dass Alphabet in Teilen der AI-Debatte wieder Boden gewonnen hat, etwa durch Fortschritte bei Gemini und Cloud-Wachstum. Die Transaktion wird als bedeutender Stimmungsanker für Tech angesehen.

3) Breitere Markt- und Kredit-Themen: Bitcoin setzt seinen Rückgang fort (stark unter jüngstem Allzeithoch), Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt Abflüsse, und Anleger zeigen verstärkte Risikoaversion. Parallel dazu sorgt Amazons erster US-Anleihen-Deal seit 2022 (geplante Größe ~15 Mrd. USD; Orders deutlich darüber) für Gesprächsstoff über Finanzierungsbedarf im KI-Zeitalter. Dazu kommt eine Reihe wichtiger Einzelhandels- und Konsumberichte diese Woche (Walmart, Home Depot, TJX), die die Einschätzung der Verbrauchernachfrage prägen werden.

RÜCKBLICK Handelstag

USA (Handelsschluss)

Der Handelstag endete geprägt von Gewinnmitnahmen bei AI- und Mega-Cap-Werten, wobei NVIDIA besonders im Fokus stand und laut Kommentaren einen Großteil der Schwäche im Nasdaq mitverursachte. Alphabet hob sich ab und erreichte intraday Rekordniveaus nach Berichten über eine große Berkshire-Beteiligung; das sorgte für Umschichtungen innerhalb der Tech-Gewichtung. Einzelhandels- und Konsumwerte stehen mit mehreren anstehenden Quartalsberichten im Blick, während Anleger die anstehenden Fed Minutes und Arbeitsmarktdaten vor Augen haben.

Asien

Im Tagesverlauf dominierten Diskussionen über globale AI-Nachfrage und Lieferengpässe für Chips; Stimmen im Markt erwähnten hohe Nachfrageverhältnisse in Asien (ein Kommentar nannte ein Verhältnis von 12:1 Nachfrage zu verfügbarer Supply). Es gibt verstärkte Aufmerksamkeit auf China und mögliche Wettbewerber im Halbleiterbereich, aber die Berichterstattung in den Daten drehte sich vor allem um die globalen Implikationen der NVIDIA-Erwartungen.

Makro / Liquidität

Anleihemärkte reagierten auf Unternehmensfinanzierungsaktivitäten: Amazons Bond-Deal wurde als Signal hoher Investitions- und Finanzierungserfordernisse im KI-Ökosystem gewertet. Gleichzeitig zeigen CDS- und Kreditdaten bei einigen IT- und Infrastruktur-Namen (z. B. Oracle in den Kommentaren) eine erhöhte Aufmerksamkeit für Kreditrisiken. Anleger nennen Fed Minutes und Lohn-/Beschäftigungsdaten als kurzfristig marktbestimmende Makroereignisse.

NACHBÖRSE After-Hours

After‑Hours‑Markt

NVIDIA bleibt nach Börsenschluss ein zentrales After‑Hours-Thema: Meinungen reichen von der Erwartung eines deutlichen Beats bis zu Warnungen, dass nur mehr Details zum Auftragsbestand die Märkte beruhigen könnten. Konkrete After‑Hours‑Zahlen für NVDA liegen in den vorliegenden Daten nicht vor (Zeit: — MEZ/MESZ (ET)).

Amazon: Das geplante US-Anleihenangebot (geplante Größe ~15 Mrd. USD, Orders berichtlich deutlich größer) wurde während und nach dem Handel diskutiert und beeinflusste Risikoappetit und Staatsanleiherenditen (Zeit: — MEZ/MESZ (ET)).

Weitere Bewegungen: Oracle wurde im nachbörslichen Umfeld als Schwächefall genannt (rund −3% in Kommentaren). Bitcoin setzte seinen Ausverkauf nach US‑Handelsschluss fort; Spot-ETF‑Abflüsse und technische Signale wurden hervorgehoben.

Late earnings (nach 22:00 MEZ/MESZ (ET)): In den vorliegenden Inhalten gibt es keine bestätigten Unternehmensberichte, die nach 22:00 MEZ/MESZ (ET) stattfanden; daher: keine Late‑Earnings in diesem Datensatz (Zeit: —).

TOP MOVER

TickerNameBewegungKommentar
ORCLOracle Corp.−3%Genannte Schwäche; CDS‑Beobachtungen
NVDANVIDIA Corp.−2,5–3%Stark im Fokus vor Earnings
AMZNAmazon.com Inc.−1,5–1,7%Reaktion auf Bond‑Deal
FFord−2,5%Deal mit Amazon für zertifizierte Gebrauchtwagen
CVXChevron−1,6%Berichte über Optionserwägungen zu Lukoil‑Assets
BTCBitcoin−1,7% (intraday); −27% seit ATHFortgesetzter Ausverkauf; Spot‑ETF‑Abflüsse
GOOGLAlphabet Inc.Intraday‑Rekord nach Berkshire‑Position
AAPLApple Inc.Berichte über Nachfolgeplanung; Berkshire reduziert Position
HDHome DepotAusblick und morgiger Bericht im Fokus (Verkehrszahlen)
WMTWalmartQuartalsbericht erwartet; Konsumdaten im Fokus

KALENDER Firmen & Unternehmen

Zeit MEZ/MESZ (ET)EreignisTypDetailsSchätzung
NVIDIA: Quartalsbericht (Ankündigung)EarningsErgebnisse am Mittwoch nach Handelsschluss; Fokus auf Umsatz, Guidance, Auftragsbestand/Backlogn.v.
Fed MinutesMakroProtokoll der letzten FOMC‑Sitzungn.v.
Amazon: US‑Dollar AnleihenangebotUnternehmensfinanzierungGeplante Emission ~15 Mrd. USD; berichtliche Order‑Größen deutlich darübern.v.
Home Depot: QuartalsberichtEarningsBericht vor der Glocke (morgen in Kommentaren genannt); Fokus auf comparable sales, Preise, In‑Store‑TrafficUmsatz 41,11 Mrd.; EPS 3,84
Walmart: QuartalsberichtEarningsWichtig für Einschätzung Verbraucherausgaben vor der Saisonn.v.
TJX / Lowe’s / weitere Einzelhändler: QuartalsberichteEarningsVerbraucherdaten und Margen im Fokusn.v.
Bitcoin / Spot‑ETF FlussdatenMarkt‑DatenFortgesetzte Abflüsse bei Spot‑Bitcoin‑ETFs, technische Analyse (Death Cross) beobachtetn.v.
Berkshire 13F / Beteiligungs‑HinweisRegulatorisch / MarktBerkshire‑Aufbau einer bedeutenden Alphabet‑Position (13F‑Meldung erwähnt)n.v.

IM BLICKPUNKT

  • NVIDIA‑Earnings (Mittwoch nach Handelsschluss): Erwartungsfokus auf Umsatz, Guidance und Backlog‑Details — marktbewegend.
  • Berkshire & Alphabet: Große Berkshire‑Position in Alphabet schafft einen kurzfristigen Sentiment‑Puffer für Tech.
  • Amazon Anleihen: Bedeutendes US‑Dollar‑Angebot (geplant ~15 Mrd. USD) signalisiert erhöhten Finanzierungsbedarf im KI‑Buildout.
  • Bitcoin‑Ausverkauf: Starke Rückschläge; Spot‑ETF‑Abflüsse und technische Signale (Death‑Cross‑Diskussion) bleiben relevant.
  • Retail‑Woche: Walmart, Home Depot, TJX und weitere Quartalsberichte geben Hinweise auf Verbrauchernachfrage vor der Saison.
  • Credit Watch: Erwähnungen steigender CDS bzw. Kreditrisiken bei Teilen der IT/Infra‑Branche (Oracle) — Liquiditäts-/Kreditstory beachten.
  • Makroagenda: Fed Minutes und wichtige US‑Arbeitsmarktdaten diese Woche — potenzieller Volatilitätstreiber.

Börsen-Briefing: 14.11.25 u.a. mit Applied Materials, Inc., Apple Inc., Beazer Homes USA, Inc., The Walt Disney Company, JD.com, Inc.

KURZ & KNAPP

Die Märkte starteten mit einem risk-off‑Ton: US‑Indizes gaben deutlich nach, angetrieben von Verlusten in Tech‑ und KI‑Werten, während Fed‑Kommentare die Wetten auf eine Zinssenkung im Dezember reduzierten. In Asien lieferten mehrere große Konzerne gemischte Zahlen; zugleich sorgte eine Einigung zwischen Apple und Tencent für Klarheit bei Mini‑App‑Erlösen.

Unternehmensnachrichten aus der Nachbörse zeigten ein zwiespältiges Bild: Applied Materials meldete ein leicht über den Erwartungen liegendes EPS bei rückläufigem Jahresumsatz, Beazer Homes übertraf die Umsatzerwartungen deutlich. Appaloosa‑13F‑Daten stützten Whirlpool, SoftBank meldete einen Rekordgewinn, die Aktie fiel jedoch deutlich.

Auf der Agenda stehen heute vor allem die Auswertung der Fed‑Signalwirkung auf Risikoassets, die Entwicklung bei KI‑Schwergewichten sowie makroökonomische Unsicherheiten rund um den US‑Arbeitsmarktbericht, der laut Angaben nur teilweise verfügbar sein wird.

RÜCKSPIEGEL US-Nachbörse

USA – Nachbörse

Die US‑Aktien schlossen an einem schwachen Tag und setzten sich in der Nachbörse fort: Big Tech und KI‑Titel waren Haupttreiber der Verluste. Nachbörslich meldeten einzelne Unternehmen gemischte Zahlen; Applied Materials zeigte ein leicht besseres EPS, Beazer Homes überraschte positiv beim Umsatz, während 13F‑Daten Appaloosa‑Käufe bei Whirlpool auswiesen.

  • Applied Materials: EPS leicht über Konsens, Umsatz rückläufig; Aktie in der Nachbörse schwächer.
  • Beazer Homes: Umsatz deutlich über Konsens, Aktie nachbörslich deutlich höher.
  • Whirlpool: Kurs stieg nach Veröffentlichung eines erhöhten Appaloosa‑Anteils.

Asien

Asiatische Märkte reagierten gemischt auf Quartalszahlen und Unternehmensmeldungen. SoftBank meldete einen historischen Quartalsgewinn, die Aktie fiel jedoch deutlich — Anleger nahmen offenbar Gewinne mit und rotierten in Value‑Sektoren. Tencent und JD berichteten besser als erwartet in Teilen, und die Einigung mit Apple über 15 % auf WeChat‑Mini‑App‑Käufe schafft Einnahme‑Klarheit.

Makro & Liquidität

Mehrere Fed‑Mitglieder gaben hawkische Töne von sich, wodurch die Dezember‑Cut‑Wahrscheinlichkeit in den Futures auf etwa 50 % sank. Treasury‑Renditen zeigten eine Kurvenbewegung mit höheren Renditen am langen Ende; die 10‑jährige Rendite bewegte sich zuletzt höher. Zudem war die 30‑jährige Auktion schwach, was das Angebot an langen Laufzeiten belastet.

HAUPTSTORYS

Marktbreiter Rückgang: Tech und KI führen Verluste an

Die US‑Indizes gaben an einem schwachen Tag deutlich nach, wobei insbesondere die NASDAQ und MAG7‑Werte unter Druck standen. KI‑Schwergewichte wie Nvidia, AMD und weitere Titel verloren mehrere Prozent, was den gesamten Tech‑Sektor belastete. Gleichzeitig sorgten hawkische Kommentare von Fed‑Vertretern dafür, dass die Futures die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember auf rund 50 % einpreisten. In Kombination mit einer erhöhten VIX‑Spannung und einer Rotation in defensivere Sektoren verstärkte dies den Abverkauf. Anleger diskutieren derzeit, wie sie Portfolios zwischen hoch bewerteten Wachstumswerten und günstigeren Qualitätsnamen ausbalancieren sollten.

Asien: Gemischte Quartalsdaten, Apple‑Tencent‑Einigung schafft Klarheit

In Asien fielen die Berichte heterogen aus: SoftBank meldete einen Rekord‑Quartalsgewinn, die Aktie notierte dennoch deutlich tiefer, da Anleger Gewinne realisierten. JD.com übertraf die Umsatzerwartungen mit rund 15 % Wachstum, während Tencent solides Umsatzwachstum und starke internationale Gaming‑Erlöse auswies. Parallel einigte sich Apple mit Tencent: Apple wird künftig 15 % auf Käufe in WeChat‑Mini‑Apps und ‑Spielen vereinnahmen, ein neuer Erlösstrom für Apple und mehr Klarheit für Tencent‑Entwickler. Die Einigung liegt deutlich unter der üblichen App‑Store‑Gebühr und könnte die Erlösverteilung in China verändern.

Halbjahresblick in Halbleiter: Applied Materials liefert gemischte Signale

Applied Materials veröffentlichte nachbörslich Zahlen: Das EPS lag mit 2,17 USD leicht über den Erwartungen, der Umsatz von 6,8 Mrd. USD übertraf Schätzungen, zeigte aber einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Management und Analysten sehen starke Nachfrage für führende Chip‑Technologien im Zusammenhang mit KI‑Infrastruktur, zugleich belasten normalisierte Bestellungen aus China und zusätzliche Beschränkungen die kurzfristige Dynamik. Das Unternehmen bereite seine Organisationen darauf vor, ab der zweiten Jahreshälfte 2026 eine höhere Nachfrage zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung. Die Aktie reagierte in der Nachbörse mit Abschlag.

KURZNEWS

  • Applied Materials (AMAT): Nachbörslich meldete AMAT ein EPS von 2,17 USD, leicht über den Erwartungen; der Umsatz lag bei 6,8 Mrd. USD, aber rund 3,5 % unter dem Vorjahr. Management und Analysten sehen mögliche Nachfragespitzen in H2 Fiskaljahr 2026, kurzfristig belasten Normalisierung in China und Beschränkungen.
  • Beazer Homes (BZH): Quartalsumsatz von 792 Mio. USD deutlich über dem Konsens (ca. 679 Mio. USD); das EPS aus fortgeführten Aktivitäten betrug 1,02 USD. Die Aktie stieg nachbörslich rund 10 %.
  • The Walt Disney Company (DIS): Aktie fiel in New York fast 8 % nach einem Umsatz, der die Erwartungen verfehlte; Hinweise auf belastende Filmstarts wurden genannt. Streaming bleibe laut Management Wachstums‑ und Profitabilitätstreiber, Experiences verzeichnete starke Buchungen.
  • JD.com (JD): Umsatz stieg um ~15 % auf knapp 300 Mrd. Yuan (ca. 42,1 Mrd. USD) und lag über Konsens, das Nettoergebnis fiel jedoch deutlich. ADRs reagierten positiv.
  • SoftBank (SFTBY): Meldete einen Rekord‑Quartalsgewinn von rund 2,5 Bio. Yen; die Aktie fiel im Anschluss um etwa 10 % wegen Gewinnmitnahmen und Rotation in Value‑Sektoren.
  • Tencent (TCEHY): Reportete besser als erwartetes Umsatzwachstum; internationale Gaming‑Erlöse stiegen stark. Zudem wurde die Einigung mit Apple über 15 % auf WeChat‑Mini‑App‑Käufe kommuniziert.
  • Apple (AAPL): Vereinbarung mit Tencent: Apple wird 15 % der Käufe in WeChat‑Mini‑Apps und ‑Spielen vereinnahmen; das Programm gilt für alle Mini‑App‑Entwickler und liegt unter der üblichen 30 % App‑Store‑Gebühr.
  • Starbucks (SBUX): Rund 65 Filialen in ~40 US‑Städten meldeten Arbeitsniederlegungen am Red Cup Day; Workers United sprach von einem unbefristeten Streik. Forderungen betreffen Nettolöhne, bessere Arbeitszeiten und Klärung offener ULP‑Fälle.
  • Whirlpool (WHR): Kurs stieg nach Veröffentlichung eines 13F‑Filings, das erhöhte Appaloosa‑Anteile an Whirlpool auswies; Appaloosa erhöhte zudem Positionen in NVIDIA und reduzierte in mehreren anderen Titeln.
  • FOMC / Fed‑Signale: Hawkishe Kommentare mehrerer Fed‑Mitglieder senkten die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember unter 50 %; Futures preisen nun nur noch etwa 50/50 ein. Investoren revidierten damit ihre Erwartungen an die Geldpolitik.
  • US‑Indizes: S&P 500, NASDAQ und Dow verloren deutlich; Tech und Consumer Discretionary waren die schwächsten Sektoren, der Russell 2000 knapp 3 % tiefer. Energie war eine Ausnahme und zeigte relative Stärke.
  • Künstliche Intelligenz (KI): KI‑Werte belasteten den Markt; neben Kursverlusten gab es Meldungen über große Privatfinanzierungen für KI‑Startups und einen dokumentierten Fall eines KI‑orchestrierten Cyberangriffs auf Basis eines jailbreakten Modells.
  • US‑Renditen (UST_YIELDS): Die 10‑jährige Rendite stieg und die 30‑jährige Auktion wirkte schwach; es zeigte sich eine Kurvenbewegung mit höheren Renditen am langen Ende.
  • Öl: Rohöl erholte sich nach Vortagsverlusten; die IEA erwartet für 2026 ein Überangebot, und neue Sanktionen sowie steigende Frachtraten beeinflussen Flüsse und Preisfindung.

KALENDER Firmen & Unternehmen

Zeit MEZ/MESZ (ET)EreignisTypDetailsSchätzung
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)Apple – Einigung mit TencentUnternehmenApple nimmt künftig 15 % auf Käufe in WeChat‑Mini‑Apps und ‑Spielen; Programm steht allen Mini‑App‑Entwicklern offen.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)Disney – QuartalsberichtUnternehmen / EarningsUmsatz verfehlte Erwartungen; Hinweise auf belastende Filmstarts; Experiences stark, Streaming als Treiber genannt.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)JD.com – QuartalsberichtUnternehmen / EarningsUmsatz +15 % auf knapp 300 Mrd. Yuan, über Konsens; Nettoergebnis deutlich rückläufig.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)SoftBank – QuartalsmeldungUnternehmen / EarningsRekord‑Quartalsgewinn (~2,5 Bio. Yen); Aktie fiel nach Gewinnmitnahmen.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)Tencent – QuartalsberichtUnternehmen / EarningsUmsatzwachstum besser als erwartet; internationale Gaming‑Erlöse +43 %; Aktie ADRs wenig verändert.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)Künstliche Intelligenz – BranchenupdateMakro / SektorKI‑Titel unter Druck; große Privafinanzierungen gemeldet; dokumentierter Fall eines KI‑orchestrierten Cyberangriffs berichtet.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)US‑Arbeitsmarkt (NFP) – HinweiseMakro / AnkündungPayroll‑Seite für Oktober kann berechnet werden, Haushaltsumfrage wurde nicht abgeschlossen; Arbeitslosenquote für Oktober unklar.n.v.
05:17 MEZ/MESZ (23:17 ET)US‑Renditen – MarktkommentarMakro / Märkte10‑jährige Rendite stieg zuletzt; 30‑jährige Auktion schwach, längere Laufzeiten weniger Nachfrage.n.v.
06:09 MEZ/MESZ (00:09 ET)US‑Indizes – TagesschlussMakro / MärkteS&P 500, NASDAQ und Dow schlossen deutlich im Minus; Tech und Consumer Discretionary führten Verluste an.n.v.
06:09 MEZ/MESZ (00:09 ET)Beazer Homes – QuartalszahlenUnternehmen / EarningsUmsatz 792 Mio. USD, deutlich über Erwartungen; EPS aus fortgeführten Aktivitäten 1,02 USD; Aktie stieg ~10 % nachbörslich.n.v.
06:09 MEZ/MESZ (00:09 ET)Whirlpool – 13F‑FilingUnternehmen / 13FAppaloosa meldete erhöhten Anteil an Whirlpool; Aktie legte nach.n.v.
06:09 MEZ/MESZ (00:09 ET)Starbucks – ArbeitsniederlegungenUnternehmen / SonstigesBeschäftigte in ~65 Filialen legten an einem wichtigen Verkaufstag die Arbeit nieder; Gewerkschaft spricht von unbefristetem Streik.n.v.
06:09 MEZ/MESZ (00:09 ET)Applied Materials – Nachbörsliche Zahlen (1)Unternehmen / EarningsEPS 2,17 USD, Umsatz 6,8 Mrd. USD (rückläufig YoY ~3,5 %); Non‑GAAP‑Bruttomarge ~48,1 %; Aktie nachbörslich schwächer.n.v.
06:13 MEZ/MESZ (01:13 ET)Applied Materials – Kommentar / PrognoseUnternehmen / GuidancePrognose 2,16–2,20 USD je Aktie genannt; Management bereitet Organisationen auf stärkere Nachfrage ab H2 Fiskaljahr 2026 vor.2,16–2,20 (Straße 2,15)
06:13 MEZ/MESZ (01:13 ET)FOMC / Fed‑Kommentare – MarktwirkungMakro / GeldpolitikHawkishe Kommentare drückten die Dezember‑Cut‑Wahrscheinlichkeit unter 50 %; Futures pendeln um 50 %.n.v.

IM BLICKPUNKT

  • Fed‑Signal: Futures preisen nur noch ~50 % Chance für eine Zinssenkung im Dezember ein – Marktreaktion bleibt zentral.
  • KI‑Schwergewichte treiben Volatilität: Kursverluste und Bewertungsdebatten vor dem anstehenden NVIDIA‑Bericht.
  • Apple‑Tencent: 15 % auf WeChat‑Mini‑App‑Käufe schafft neues Erlössegment und belegt niedrigere Gebührenbasis als App‑Store‑Standard.
  • Applied Materials: Leichtes EPS‑Beat, rückläufiger Jahresumsatz und Guidance 2,16–2,20 USD; Fokus auf Nachfragestärke ab H2 FY2026.
  • Starbucks: Arbeitsniederlegungen in mehreren Dutzend Filialen am verkaufsstarken Tag — potenzieller Umsatz‑ und Betriebsfokus.
  • SoftBank: Historischer Quartalsgewinn, aber Aktie fällt — Gewinnmitnahmen und Rotation in Value beobachtbar.
  • NFP‑Hinweis: Oktober‑Bericht wird nur teilweise verfügbar sein (Haushaltsumfrage nicht abgeschlossen), Dateninterpretation erschwert.