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Intel Quartalszahlen mit +5%: Startet vor den Daten der große Boom?
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Intel Quartalszahlen mit +5%: Startet vor den Daten der große Boom?

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Kann Intel mit den kommenden Quartalszahlen die extrem hohe Bewertung rechtfertigen und den langersehnten Turnaround einleiten?

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Warum stehen die Intel Quartalszahlen so stark im Fokus?

Die anstehenden Intel Quartalszahlen gelten als richtungsweisend für die gesamte Chipbranche. Nach einem fulminanten ersten Halbjahr 2026, in dem die Aktie der Intel Corporation (INTC) zeitweise um über 278 Prozent nach oben schoss, geriet das Papier zuletzt wieder unter Druck. Vom Juni-Hoch korrigierte der Titel um rund 20 bis 28 Prozent und rutschte zeitweise in den Bärenmarkt-Bereich ab. Doch zum Wochenstart zeigt sich die Aktie erholt: Mit einem aktuellen Kurs von 99,18 US-Dollar und einem Plus von 5,02 Prozent im Vergleich zum Vortag kämpft das Papier wieder um die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar.

Der Markt verlangt nun handfeste Belege dafür, dass der Konzern seine ambitionierten Turnaround-Pläne in die Tat umsetzen kann. Für das zweite Quartal stellt das Management einen Umsatz von 14,3 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Dies würde einem Wachstum von rund 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprechen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) rechnet der Konsens mit etwa 0,20 bis 0,22 US-Dollar – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem herben Verlust von 0,10 US-Dollar je Aktie im Vorjahresquartal.

Welche Rolle spielen ASML und die neue Fertigungstechnologie?

Ein wesentlicher Hoffnungsträger für die langfristige Profitabilität ist die Kooperation mit dem niederländischen Ausrüster ASML. Der europäische Tech-Gigant lieferte jüngst hervorragende Nachrichten, die auch den Optimismus für die anstehenden Intel Quartalszahlen befeuern. Demnach nutzt die Foundry-Sparte von Intel bereits die hochentwickelten High-NA-EUV-Lithografiemaschinen von ASML, um die neuen Panther-Lake-Prozessoren auf Basis des fortschrittlichen „Intel 18A“-Prozessknotens in Serie zu produzieren.

Im ersten Quartal hatte Intel noch mit massiven Lieferengpässen bei Client-CPUs für PCs und Laptops zu kämpfen. Finanzvorstand David Zinsner stellte jedoch bereits in Aussicht, dass das Produktionsvolumen der Panther-Lake-Chips im zweiten Quartal um das Sechs- bis Siebenfache über dem des Auftaktquartals liegen soll. Gelingt dieser Hochlauf wie geplant, dürfte sich dies positiv auf die Bruttomargen auswirken und die Erwartungen für das dritte Quartal untermauern, in dem Analysten ein weiteres Umsatzplus von 11 Prozent prognostizieren.

Wie entwickelt sich die Partnerschaft mit Apple und Tesla?

Neben der eigenen Produktion treibt Intel seine Neuausrichtung als Auftragsfertiger (Foundry) voran. Der Konzern konnte zuletzt prestigeträchtige Partnerschaften vereinbaren. So verdichteten sich die Anzeichen, dass Intel Prozessoren für zukünftige Geräte von Apple fertigen wird, darunter Komponenten für Mac-Laptops und iPhones. Zudem wurden Partnerschaften mit Tesla und SpaceX für das ehrgeizige Terafab-KI-Rechenzentrumsprojekt bekannt.

Diese Kooperationen sind für das langfristige Vertrauen der Investoren essenziell. Die Bewertung der Aktie ist mit einem extrem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 900 im Vergleich zum Branchenschnitt von 34 sehr sportlich. Daher müssen die kommenden Intel Quartalszahlen zeigen, dass diese strategischen Allianzen zeitnah zu einer signifikanten Umsatz- und Gewinnsteigerung beitragen können, um die hohe Bewertung zu rechtfertigen.

Wie bewerten Analysten die aktuelle Situation?

Die Erwartungen an die Tech-Giganten sind in dieser Berichtssaison extrem hoch gesteckt. Neben Intel legen in dieser Woche auch Schwergewichte wie Alphabet und Tesla ihre Bücher offen. Die Analysten der Wall Street haben ihre Prognosen im Vorfeld teilweise nach oben geschraubt, da Investoren nach klaren Beweisen für die Monetarisierung von KI-Investitionen suchen.

Während einige Marktteilnehmer aufgrund der hohen Bewertung zur Vorsicht mahnen, verweisen Optimisten auf die massive Unterstützung durch die US-Regierung und die strategische Bedeutung einer heimischen Chipfertigung in den USA. Sollte Intel die Prognosen übertreffen und einen starken Ausblick liefern, halten Trader einen erneuten Ausbruch über die Marke von 100 US-Dollar mit mittelfristigem Potenzial in Richtung 130 US-Dollar für möglich. Ein Verfehlen der Ziele könnte hingegen die jüngste Korrektur beschleunigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die kommenden Intel Quartalszahlen am Donnerstag ein wegweisendes Ereignis für die Aktie darstellen. Sie werden zeigen, ob der Halbleiter-Pionier den Anschluss an die Konkurrenz im KI-Zeitalter endgültig wiederherstellen kann.

Wie geht es nun weiter mit der Intel Corporation-Aktie?

Fazit

Nachdem die Aktie in den vergangenen Tagen deutliche Schwankungen verzeichnete, fragen sich viele Anleger, ob jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt gekommen ist. Wer die jüngsten Kursbewegungen besser verstehen möchte, sollte einen Blick auf den Bericht werfen, warum trotz einer Anhebung des Intel Kursziels die Aktie um 6,6% einbrach. Gleichzeitig zeigt die gesamte Branche eine hohe Dynamik, wie sich auch am Beispiel der asiatischen Konkurrenz zeigt: Erfahren Sie mehr darüber, ob die SK Hynix KI-Aktie nach dem Hebel-Crash eine neue Chance für mutige Investoren bietet.

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Maik Kemper

Maik Kemper ist Gründer und Chefredakteur von FOREXSignale.trade. Mit Börsenerfahrung seit dem 18. Lebensjahr handelt er aktiv Forex, Aktien und Kryptowährungen. Schwerpunkte: Quartalsanalysen, Unternehmensstrategien und makroökonomische Entwicklungen.

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