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AMD +5%: Starkes Advanced Micro Devices Quartal?

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Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) legt nach starken KI-Fantasien erneut deutlich zu. Vor dem nächsten Advanced Micro Devices Quartal richten sich die Blicke der Anleger auf das Datacenter-Geschäft, die Margenentwicklung und die Frage, ob das Management die hohen Erwartungen an das KI-Wachstum erneut übertreffen kann.

Advanced Micro Devices Quartal im Fokus mit Instinct-KI-Beschleuniger und EPYC-CPU als Treiber des Datacenter-Wachstums
Erwähnte Aktien
AMD
Aktuell 249,72$ +5,92% 02.02.26 20:03 Uhr
AMD

Advanced Micro Devices Quartal: Was erwartet der Markt?

Für das aktuelle Advanced Micro Devices Quartal rechnen Analysten mit einer deutlichen Beschleunigung des Wachstums. Beim Umsatz werden rund 9,67 Milliarden US‑Dollar erwartet, nach 7,69 Milliarden im Vorjahreszeitraum, was einem Plus von etwa 25,7 % entspricht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll von 1,09 auf 1,32 US‑Dollar steigen, ein Zuwachs von rund 21,1 %. Treiber bleiben vor allem das Datacenter-Segment mit EPYC-CPUs und Instinct-KI-Beschleunigern sowie eine Erholung im PC‑Geschäft.

Wedbush sieht im Vorfeld des Advanced Micro Devices Quartal laut aktueller Einschätzung Spielraum für einen moderaten Beat bei Umsatz und Ergebnis und bestätigt ein „Outperform“‑Rating mit einem Kursziel von 290 US‑Dollar. Gleichzeitig preist der Markt eine implizite Kursbewegung von knapp 9 % rund um den Bericht ein, während die Aktie in den vergangenen Quartalen oft weniger stark reagierte. Die erhöhte Put‑Quote von etwa 60 % zeigt jedoch, dass sich viele Marktteilnehmer gegen einen möglichen Rückschlag absichern.

AMD: Wie stark ist das KI- und Datacenter-Wachstum?

Im Mittelpunkt des Advanced Micro Devices Quartal steht erneut das KI-Geschäft. Mit der Instinct-Reihe und neuen Modellen wie dem MI355X greift AMD die Dominanz von Nvidia bei KI-Beschleunigern an und zielt auf den hochmargigen Datacenter-Markt. Zacks Investment Research betont, dass insbesondere EPYC-Serverprozessoren und Instinct-GPUs für ein kräftiges Wachstum im Datacenter-Segment sorgen sollen.

Parallel arbeitet AMD daran, sein Software-Ökosystem auszubauen. Die Downloadzahlen der GPU-Software ROCm haben sich im Jahresvergleich um den Faktor zehn erhöht, was darauf hindeutet, dass mehr Entwickler kostengünstigere Alternativen zu Nvidia evaluieren. Das Management traut dem Datacenter-Bereich in den kommenden Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von rund 60 % zu, während der Gesamtkonzern etwa 35 % CAGR anpeilt. Damit bleibt AMD ein klarer Profiteur des globalen AI‑Serverbooms, in dem Nvidia, Broadcom und AMD laut Benzinga gemeinsam eine massive Investitionswelle im Rechenzentrumsmarkt tragen.

AMD Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Februar 2026

AMD: Bewertung, Margen und Analystenblick

Der enorme Kursanstieg – über 10.000 % in zehn Jahren und rund 100 % in den letzten zwölf Monaten – hat die Bewertung in die Höhe getrieben. Für 2026 wird ein KGV von knapp 36 gehandelt; das moderate PEG von etwa 1,28 stützt die Investmentstory bislang, setzt AMD jedoch unter Druck, die ambitionierten Wachstumsziele zu liefern. Investoren achten daher im Advanced Micro Devices Quartal besonders auf die Margenentwicklung. Eine Enttäuschung bei der Profitabilität, ähnlich wie jüngst bei Broadcom, könnte die Aktie trotz solider Topline unter Druck setzen.

Fundamentale Investoren wie Ashva Capital Management sehen AMD als langfristige Marktanteilsstory, bei der konsequente Ausführung wichtiger ist als kurzfristige Hypes. Vergleichsstudien, etwa bei The Motley Fool, weisen jedoch darauf hin, dass günstigere Alternativen wie Taiwan Semiconductor (TSMC) mit niedrigeren Bewertungskennzahlen locken, während AMD höhere Risiken, aber auch ein größeres Ertragspotenzial bietet. Für Anleger bedeutet das: Die Aktie bleibt ein wachstumsstarker AI‑Hebel, allerdings mit erhöhter Volatilität und Abhängigkeit von jeder neuen Advanced Micro Devices Quartal-Publikation.

Advanced Micro Devices: Welche Risiken sehen Anleger?

Neben der Bewertung stehen vor allem Wettbewerb und mögliche Produktverzögerungen im Fokus. Nvidia bleibt technischer und marktseitiger Taktgeber im AI‑Compute, während Broadcom mit maßgeschneiderten KI‑Chips für Hyperscaler Druck auf Preise und Margen ausübt. Für AMD ist entscheidend, ob die großen Cloudanbieter AMD dauerhaft als echte Nummer zwei hinter Nvidia etablieren oder die eigenen In‑House‑Chips priorisieren und AMD nur als dritte Option sehen.

Hinzu kommen Gerüchte um mögliche Verzögerungen bei den kommenden MI‑450‑Beschleunigern, die im Fall einer Bestätigung die Umsatzdynamik im High‑End‑Segment kurzfristig bremsen könnten. Kurzfristig reagieren die Tech‑Schwergewichte Intel, Nvidia und AMD laut aktuellen Markteinschätzungen ohnehin sensibel auf Schwankungen in der Risikobereitschaft der Anleger. Vor diesem Hintergrund dürfte das nächste Advanced Micro Devices Quartal entscheidend dafür sein, ob die aktuelle Kursregion um 250 US‑Dollar als neue Basis bestätigt wird oder eine Konsolidierungsphase einsetzt.

Advanced Micro Devices, Inc. represents a long-duration share-gain story driven by execution rather than hype.
— Ashva Capital Management
Fazit

Das anstehende Advanced Micro Devices Quartal muss zeigen, ob KI- und Datacenter-Wachstum die hohe Bewertung rechtfertigen und die Margen auf Kurs bleiben. Für Anleger mit langfristigem Horizont bleibt AMD ein zentraler Hebel auf den AI‑Serverboom, auch wenn kurzfristige Rückschläge einkalkuliert werden sollten. Wer auf weitere Skalierung im Rechenzentrum und starke Ausblicke setzt, findet im aktuellen Advanced Micro Devices Quartal einen wichtigen Prüfstein für die nächste Kursbewegung.