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Micron Technology Prognose: +3,1% Kurssprung dank KI-Speicherboom – wie weit kann die Aktie jetzt noch laufen?

ERWÄHNTER TICKER
Schlusskurs 394,69$ +3,08% 06.02.26 22:00 Uhr
Außerbörslich 394,34$ -0,09% 07.02.26 01:59 Uhr
Micron Technology, Inc.

Micron Technology profitiert massiv vom globalen KI-Speicherboom: Die Aktie klettert auf ein neues Hoch, Analysten heben ihre Kursziele an und sprechen von einer anhaltenden Knappheit bei High-Bandwidth-Speicher bis weit nach 2026. Was bedeutet diese Entwicklung für die Micron Technology Prognose, wie nachhaltig sind die erwarteten Gewinnsprünge – und wo liegen jetzt Chancen und Risiken für Anleger?

Micron Technology Prognose im Zeichen des KI-Speicherbooms

Die Aktie von Micron Technology legte am Freitag um rund 3,1 % auf 394,69 US‑Dollar zu und setzt damit ihre Rally im Umfeld des KI-Speicherbooms fort. Der Auslöser: UBS hat das Kursziel für Micron Technology auf 450 US‑Dollar angehoben und verweist auf eine anhaltend angespannte Angebotssituation am Speichermarkt, die sich voraussichtlich bis tief ins Jahr 2027 hineinziehen dürfte. Die Micron Technology Prognose für Umsatz und Gewinn wird damit erneut nach oben verschoben, da Rechenzentren für KI-Workloads enorme Mengen an Hochleistungsspeicher nachfragen.

Micron gilt inzwischen als Schlüsselzulieferer für AI-Hyperscaler, die ihre Kapazitäten für generative KI ausbauen. Besonders wichtig sind dabei HBM‑ähnliche Speicherlösungen mit hoher Bandbreite sowie hochdichte DRAM-Module, die zusammen mit GPUs in Rechenzentren verbaut werden. Die Kombination aus strukturell steigender Nachfrage und begrenzten Ausbauplänen auf der Angebotsseite treibt die Preisgestaltung und stärkt die Verhandlungsposition von Micron.

Micron Technology: Wie knapp ist der KI-Speicher wirklich?

Der Markt für Speicherchips befindet sich derzeit in einer der engsten Phasen der vergangenen Jahre. Sowohl im DRAM- als auch im NAND-Segment herrscht Knappheit, da der Ausbau von KI-Infrastruktur schneller voranschreitet als der Kapazitätsaufbau in der Produktion. Micron meldet sich praktisch für das gesamte Jahr 2026 ausverkauft, insbesondere bei Produkten, die gezielt für KI-Rechenzentren entwickelt wurden. Dies stützt die Micron Technology Prognose, wonach Umsätze und Margen über mehrere Jahre deutlich über dem historischen Durchschnitt liegen könnten.

Parallel dazu gibt es eine spürbare Rotation an der Börse: Investoren schichten Kapital von reinen Software-Profiteuren wie Microsoft in Richtung Speicherhersteller um. High Bandwidth Memory und hochperformante DRAM-Bausteine werden zunehmend als Engpass der KI-Wertschöpfungskette erkannt, was sich in steigenden Schätzungen für Anbieter wie Micron niederschlägt. Branchenweit wird erwartet, dass die Preise für Speicher in den kommenden Quartalen hoch bleiben oder weiter anziehen, solange der KI-Ausbau ungebremst läuft.

Micron Technology und KI-Speicherboom Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Februar 2026

Micron Technology Prognose: Bewertung explodiert – aber noch günstig?

Trotz des massiven Kursanstiegs erscheint Micron im Branchenvergleich weiterhin moderat bewertet. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 34 soll nach Schätzungen bereits im laufenden Jahr auf etwa 9 fallen, wenn die erwarteten Gewinnsprünge Realität werden. Besonders auffällig ist das extrem niedrige PEG-Verhältnis, das sich in Richtung 0,07 bewegt – ein Wert, der auf außergewöhnlich starkes Gewinnwachstum hinweist.

Für die mittelfristige Micron Technology Prognose gehen Analysten von einem Nettogewinnplus von fast 200 % aus, begleitet von einer EBIT-Marge um die 61 % und einem Umsatzwachstum von rund 90 % über mehrere Jahre. Zusätzlich punktet Micron mit einer Netto-Cash-Position, was dem Management Spielraum für Aktienrückkäufe und potenzielle Aktiensplits verschafft. Diskutiert wird zudem der Rückzug aus margenschwächeren Consumer-Speichersegmenten und der Fokus auf hochrentable KI-Rechenzentrumsprodukte.

Micron Technology: Chancen, Risiken und Analystenblick

Historisch ist der Speichermarkt stark zyklisch: Phasen hoher Gewinne wurden immer wieder von Verlustjahren abgelöst, in denen sich das KGV kaum sinnvoll berechnen ließ. Auch bei Micron wechselten sich Gewinn- und Verlustphasen ab. Entsprechend vorsichtig sind einige Analysten für das Jahr 2026 und darüber hinaus, da ein erheblicher Teil der positiven Erwartungen bereits im Kurs eingepreist sein könnte. Dazu kommen der intensive Wettbewerb mit Samsung und SK Hynix sowie geopolitische Risiken, die Lieferketten und Exportregeln betreffen.

Gleichzeitig wächst jedoch die Zahl der optimistischen Einschätzungen. UBS sieht mit ihrem Kursziel von 450 US‑Dollar weiteres Aufwärtspotenzial. Andere große Häuser wie Citigroup und Goldman Sachs verweisen auf die starke Position von Micron im High-End-Speichersegment und die Tatsache, dass KI-Investitionen struktureller Natur sind – also nicht nach ein oder zwei Jahren abrupt enden sollten. Die Kombination aus technologischem Vorsprung, über 60.000 Patenten und dem massiven KI-Investitionszyklus macht Micron für viele Beobachter zu einem der spannendsten Profiteure des aktuellen Technologietrends.

Fazit

Im Fazit bleibt die Micron Technology Prognose klar positiv: Der KI-Speicherboom treibt Preise, Margen und Gewinnschätzungen in bisher ungeahnte Höhen. Für Anleger bedeutet das die Chance, an einem strukturellen Wachstumstrend teilzuhaben, der den zyklischen Charakter des Speichermarktes zumindest vorübergehend überlagert. Entscheidend wird sein, ob Micron seine technologische Führungsrolle behauptet und die Investoren beim anstehenden Kapazitätsausbau weiter überzeugt.

Weiterführende Quellen