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Advanced Micro Devices KI-Prognose: 34% Wachstum unter Meta-NVIDIA-Druck

ERWÄHNTER TICKER
Schlusskurs 200,12$ -1,46% 18.02.26 22:00 Uhr
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Advanced Micro Devices Inc.

Kann die starke Advanced Micro Devices KI-Prognose den wachsenden Wettbewerbsdruck durch den Meta-NVIDIA-Deal wirklich abfedern?

Advanced Micro Devices KI-Prognose: Wie stark ist das Wachstum?

Die Advanced Micro Devices KI-Prognose baut auf harten Zahlen auf: Im jüngsten Quartal legte der Umsatz von AMD um 34 % auf 10,3 Milliarden US‑Dollar zu, getragen von einem 39‑prozentigen Plus im Datacenter‑Geschäft sowie 37 % Wachstum in Client und Gaming. Damit erzielte der Chipentwickler bereits das vierte Quartal in Folge ein Umsatzplus von über 30 %. Gleichzeitig weitete sich die operative Marge deutlich aus, was zu mehr als einer Verdreifachung des Quartalsgewinns führte.

Für das laufende Quartal stellt das Management zwar einen leichten sequentiellen Umsatzrückgang auf 9,8 bis 10,1 Milliarden US‑Dollar in Aussicht, am Markt waren viele jedoch von einem noch stärkeren Sprung nach oben ausgegangen. Am mittleren Punkt der Spanne bedeutet dies dennoch ein Wachstum von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr – ein Wert, der die weiterhin dynamische Advanced Micro Devices KI-Prognose unterstreicht. Der Rücksetzer der Aktie um rund 24 % seit dem Hoch und der Tagesverlust auf 200,12 US‑Dollar erscheinen vor diesem Hintergrund eher wie eine technische Korrektur nach einer kräftigen Rallye.

AMD: Was bedeutet der Meta-NVIDIA-Deal?

Belastend wirkt aktuell vor allem die Meldung, dass Meta seine KI‑Rechenzentren im großen Stil mit NVIDIA‑Hardware ausbauen will – inklusive eigener NVIDIA‑CPUs. Bis 2028 will Meta dafür Schätzungen zufolge bis zu 600 Milliarden US‑Dollar in KI‑Infrastruktur investieren. Bisher hatten sich AMD und Intel den Markt für Server‑CPUs in vielen Hyperscaler‑Rechenzentren geteilt. Nun dringt NVIDIA auch in diese Domäne vor und bietet Meta komplette GPU‑Cluster inklusive eigener Prozessoren und abgestimmter Softwareplattformen an.

Der Sieg von NVIDIA bei Meta setzt die Konkurrenz klar unter Druck. AMD‑Aktien reagierten mit Kursverlusten von zeitweise mehr als 2 % im vorbörslichen Handel, Analysten verweisen zusätzlich auf charttechnische Risiken mit einem möglichen Rücklaufbereich im Bereich von 135 bis 145 US‑Dollar. Kurzfristig wächst die Sorge, dass Meta seine Abhängigkeit von alternativen Lieferanten wie AMD reduziert und damit Teile des CPU‑Adressierbaren Marktes für AMD schrumpfen könnten.

Advanced Micro Devices KI-Wachstum und Meta-NVIDIA-Druck Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Februar 2026

AMD: Wie robust ist das KI-Geschäft wirklich?

Dem Gegenwind durch Meta steht jedoch ein breites KI‑Wachstumsfeld für AMD gegenüber. Der Asset Manager Impax hebt in seinem US Sustainable Economy Fund die starke Nachfrage nach AI‑optimierten GPUs und Epyc‑Serverprozessoren hervor, die die Markterwartungen zuletzt klar übertroffen habe. Rekordverkäufe von Instinct‑Beschleunigern für KI‑Workloads und Partnerschaften mit mehreren Hyperscalern stärken die Position von AMD im Datacenter‑Geschäft.

Die Advanced Micro Devices KI-Prognose wird von Konsensschätzungen untermauert, die für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von rund 34 % und bis 2027 eine Beschleunigung auf etwa 39 % erwarten. Beim Gewinn je Aktie rechnen Analysten mit einem Zuwachs von rund 60 % in den Jahren 2026 und 2027. Auf Basis der Ergebnisschätzungen für das kommende Jahr wird AMD aktuell mit etwa dem 19‑fachen Gewinn bewertet – deutlich günstiger als der engste Konkurrent NVIDIA und für viele Tech‑Investoren ein zentraler Kaufgrund.

Advanced Micro Devices: Wie reagieren Investoren und Analysten?

Institutionelle Investoren sehen die jüngste Schwäche als Chance. Die von Cathie Wood geführten ARK‑ETFs haben ihre AMD‑Positionen nach dem Kurseinbruch weiter aufgestockt. Auch mehrere Wachstumsinvestoren verweisen darauf, dass die strukturellen KI‑Treiber – von PC‑Prozessoren mit integrierten KI‑Funktionen bis hin zu High‑End‑GPUs für Rechenzentren – intakt bleiben. Kurzfristige Kursrückgänge und hohe Volatilität gelten ihnen eher als Möglichkeit zum Nachkauf als als Trendwende.

Analystenhäuser wie Citigroup, Goldman Sachs oder Morgan Stanley betonen in ihren Einschätzungen vor allem die hohe Gewinnhebelwirkung, falls AMD sein KI‑Portfolio weiter erfolgreich skaliert. Trefis etwa sieht zusätzliche Kurstreiber in potenziellen Großaufträgen für KI‑Rechenzentren, einem Margenanstieg durch höherwertige KI‑Chips und der Monetarisierung von Design‑Wins im Embedded‑Segment. Während der Meta-NVIDIA-Deal kurzfristig Stimmung und Bewertung drückt, bleibt die mittelfristige Advanced Micro Devices KI-Prognose für viele Beobachter klar positiv.

Die KI-Rallye ist für AMD noch lange nicht vorbei – kurzfristige Rücksetzer eröffnen eher neue Einstiegsgelegenheiten, als dass sie den Aufwärtstrend brechen.
— Ein Marktstratege eines US-Technologie-Fonds

Fazit

Unterm Strich bleibt die Advanced Micro Devices KI-Prognose trotz Meta-NVIDIA-Druck klar wachstumsstark. Für langfristig orientierte Anleger überwiegen die Chancen aus steigender KI-Nachfrage und Margenhebel gegenüber den Risiken einzelner Großkundenentscheidungen. Die nächsten Quartalszahlen und mögliche neue Hyperscaler-Deals werden zeigen, ob AMD den aktuell eingepreisten Pessimismus widerlegen und den Aktienkurs wieder in Richtung früherer Hochs treiben kann.

Weiterführende Quellen