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Apple Foldable-Prognose: Bis zu 20 Mio. Geräte als Wachstums-Chance
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Apple Foldable-Prognose: Bis zu 20 Mio. Geräte als Wachstums-Chance

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Kann die Apple Foldable-Prognose mit bis zu 20 Millionen Geräten wirklich den nächsten großen Wachstumsschub für die Aktie auslösen?

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Apple

Wie stützt die Apple Foldable-Prognose den aktuellen Kurs?

Die Aktie von Apple Inc. legt zum Wochenstart auf 251,49 US-Dollar zu und notiert damit 1,41 % über dem Vortag. Nach technischen Daten liegt der Kurs zwar noch einige Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch und unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, bewegt sich aber deutlich näher am Jahreshoch als am Jahrestief. Das signalisiert, dass der Markt bereits wieder Vertrauen fasst – trotz einer gemischten Charttechnik mit neutralem RSI und einem noch leicht bearishen MACD.

Fundamental zahlt vor allem die aktuelle Apple Foldable-Prognose auf die Fantasie der Anleger ein. Die Bewertung ist mit einem KGV von rund 31 zwar anspruchsvoll, gleichzeitig weist Apple eine überdurchschnittliche Profitabilität auf: Eine Eigenkapitalrendite von 52 %, EBITDA von über 54 Milliarden US-Dollar und ein Bruttogewinn von mehr als 69 Milliarden US-Dollar stellen die meisten Wettbewerber im Hardware- und Peripherie-Sektor klar in den Schatten. Damit verfügt der Konzern über die finanzielle Feuerkraft, neue Produktkategorien wie ein Foldable-iPhone und KI-Funktionen aggressiv zu pushen.

Im Branchenvergleich liegen das Kurs-Buchwert- und Kurs-Umsatz-Verhältnis deutlich über dem Sektor, was eine Premium-Bewertung widerspiegelt. Gleichzeitig wächst der Umsatz mit rund 15,6 % langsamer als die Branche, ein weiterer Grund, warum der Markt auf neue Wachstumsimpulse durch Foldables und KI setzt.

Was steckt konkret hinter der Apple Foldable-Prognose?

Der wichtigste neue Kurstreiber ist ein komplett neuer Formfaktor: Ein erstes Foldable-iPhone, das nach aktuellen Schätzungen im Jahr 2026 auf den Markt kommen soll. Die detaillierte Apple Foldable-Prognose der Bank of America geht von einem Gerät mit 7,7 bis 7,8 Zoll Innen-Display, einem schlanken Design unter 10 mm im zugeklappten Zustand und Touch ID statt Face ID aus. Analyst Wamsi Mohan rechnet mit einem Startvolumen von 10 bis 20 Millionen Einheiten – deutlich mehr als bei bisherigen Foldables anderer Hersteller, die meist im einstelligen Millionenbereich blieben.

Besonders wichtig: Das Interesse in China ist laut mehreren Befragungen außergewöhnlich hoch. Rund 27 % der iPhone-Nutzer weltweit und knapp 40 % der Nutzer in China zeigen sich „extrem interessiert“ an einem Foldable-iPhone. Diese Nachfrage könnte den Premium-Schnittpreis der iPhones weiter anheben und die Margen zusätzlich stützen. Mohan bestätigt seine Kaufempfehlung und senkt das Kursziel zwar leicht von 325 auf 320 US-Dollar, sieht den Foldable-Launch, KI am Rand („AI at the edge“) und Kapitalrückflüsse jedoch als zentrale Kurstreiber.

Flankiert wird die Apple Foldable-Prognose von einem geplanten neuen Launch-Zyklus: Foldable und Pro-Modelle sollen demnach im September 2026 erscheinen, während Basis-, Air- und „e“-Modelle in das Frühjahr 2027 rutschen. Diese Staffelung soll die Auslastung der Lieferkette glätten und Engpässe vermeiden – ein wichtiger Punkt angesichts komplexerer Foldable-Fertigung.

Apple Inc. Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Maerz 2026

Wie wichtig sind China und KI für Apple?

Parallel zur Apple Foldable-Prognose erlebt das klassische iPhone-Geschäft einen spürbaren Rückenwind aus China. Nach einer Phase der Skepsis verzeichnete Apple dort in den ersten neun Wochen des Jahres ein iPhone-Plus von 23 %, während der gesamte Smartphone-Markt um 4 % schrumpfte. Interne Umfragen zeigen Upgrade-Absichten von 37 % weltweit und Rekordwerte in China. Analyst Erik Woodring von Morgan Stanley geht davon aus, dass Apple 2026 als einziger großer globaler Smartphone-Anbieter Marktanteile hinzugewinnt – dank stabiler iPhone-Preise und teurer werdender Android-Modelle im Mittel- und Niedrigpreissegment.

Damit gewinnt auch die KI-Strategie an Bedeutung. WWDC 2026, die vom 8. bis 12. Juni stattfindet, rückt laut Ankündigung klar künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt. iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 sollen neue Funktionen unter dem Dach von „Apple Intelligence“ bringen, darunter ein deutlich mächtigeres Siri. Erste Siri-Upgrades hatten sich zwar verzögert, doch Tim Cook verfügt mit inzwischen über 2,5 Milliarden aktiven Geräten weltweit über eine einzigartige Distributionsbasis, um KI-Funktionen mit einem Schlag in den Massenmarkt zu bringen.

Woodring betont, dass viele Nutzer Apple beim Thema KI aktuell hinter Android sehen, das 2026er Siri-Upgrade aber entscheidend für die künftige Monetarisierung von Apple Intelligence sein dürfte. In Kombination mit einem potenziellen KI-optimierten Foldable-iPhone ergibt sich damit ein zweistufiger Wachstumshebel: Neue Hardware plus wiederkehrende Services.

Welche Rolle spielen Services, Maps-Ads und die Führungsspitze?

Neben iPhone und Apple Foldable-Prognose baut der Konzern seine margenstarken Services weiter aus. Berichten zufolge plant Apple, Werbeanzeigen in Apple Maps zu integrieren. Unternehmen sollen dabei – ähnlich wie bei Google Maps – auf Suchbegriffe bieten können, um in der Karten-App prominenter angezeigt zu werden. Die Services-Sparte liegt bereits über 100 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz; zusätzliche Maps-Ads könnten dieses Wachstum beschleunigen und mehr Diversifikation jenseits der Hardware bringen.

Strategisch wichtig ist zudem die Frage der Nachfolge von CEO Tim Cook. Immer stärker in den Vordergrund rückt Hardware-Chef John Ternus, der seit 25 Jahren im Unternehmen ist und die Entwicklung von Geräten verantwortet, die rund 80 % des Umsatzes ausmachen. Unter seiner Führung hat sich die Produktqualität nach früheren Fehltritten deutlich verbessert. Für Investoren ist relevant, dass ein möglicher Ternus-CEO-Kurs eine Fortsetzung des hardware- und produktzentrierten Modells von Apple verspricht – inklusive Fokus auf neue Formfaktoren wie das Foldable-iPhone.

Zugleich bleibt Apple ein Schwergewicht der „Magnificent Seven“, zusammen mit NVIDIA, Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und Tesla. Diese Gruppe macht über 30 % der Marktkapitalisierung des S&P 500 aus, weshalb ETF-Ströme in großen US-Indizes erheblichen Einfluss auf die Apple-Aktie haben. Da viele Technologie-ETFs Apple mit hohen Gewichten halten, können Umschichtungen im KI-Sektor die Kursentwicklung kurzfristig verstärken – nach oben wie nach unten.

„Wir sehen Apple als den einzigen großen Smartphone-Hersteller, der 2026 Marktanteile gewinnen dürfte – getragen von stabilen Preisen, starkem China-Geschäft und der nächsten iPhone-Generation.“
— Erik Woodring, Morgan Stanley
Fazit

Für Anleger ergibt sich damit ein klares Bild: Die Apple Foldable-Prognose, starke iPhone-Nachfrage in China, der KI-Schwerpunkt auf der WWDC sowie wachsende Services-Erlöse bilden zusammen ein schlüssiges Wachstumsnarrativ, das die aktuell hohe Bewertung stützt. Entscheidend wird sein, ob es Apple gelingt, das Foldable-iPhone rechtzeitig und in hoher Qualität in den Markt zu bringen – und ob die KI-Funktionen auf iPhone und Foldable den erhofften Mehrwert liefern.

Maik Kemper
Über den Autor
Maik Kemper

Finanzjournalist und Trader mit über 10 Jahren Erfahrung an den Märkten. Spezialisiert auf Aktienanalyse, Forex und makroökonomische Zusammenhänge.