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Astrazeneca Quartal mit 9% Umsatzplus: Wie stark die Jahreszahlen 2025 wirklich sind und was der Ausblick 2026 verspricht

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10.02.26 12:01 Uhr

AstraZeneca

Das Astrazeneca Quartal zum Jahresende 2025 bestätigt den Wachstumskurs des Pharmakonzerns. Mit einem deutlichen Umsatzplus, kräftig steigenden Gewinnen und einem optimistischen Ausblick auf 2026 überzeugt Astrazeneca Anleger und Analysten gleichermaßen. Besonders die Onkologie-Sparte bleibt ein zentraler Wachstumsmotor, während das Management gleichzeitig auf anstehende Patentabläufe reagiert. Im Folgenden analysieren wir, wie stark das Jahr 2025 wirklich ausgefallen ist, welche Rolle das jüngste Astrazeneca Quartal spielt und was der Ausblick 2026 für Investoren bedeutet.

Wie stark war das Astrazeneca Quartal 2025?

Astrazeneca Jahreszahlen und Ausblick 2026 zeigen eindrucksvoll, wie stark das vergangene Geschäftsjahr gelaufen ist. Der Pharmakonzern steigerte seinen gesamten Erlös 2025 nominal um 9 Prozent und währungsbereinigt um 8 Prozent auf rund 58,7 Milliarden US‑Dollar (etwa 49,5 Mrd Euro). Damit erfüllte das Unternehmen seine eigenen Zielvorgaben. Besonders im Schlussquartal, dem maßgeblichen Astrazeneca Quartal für die Jahresbilanz, lagen Umsatz und operatives Ergebnis in etwa auf Höhe der Markterwartungen.

Beim Nettoergebnis legte Astrazeneca kräftig zu: Der Gewinn nach Steuern sprang 2025 um 45 Prozent auf 10,2 Milliarden US‑Dollar. Das von Analysten besonders beachtete bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte um 12 Prozent auf 9,16 Dollar. Im aktuellen Handel kostet die Aktie in Europa rund 161,60 Euro, ein Plus von gut 2 Prozent gegenüber dem Vortag, während der Kurs in London bei etwa 14.030 Pence notiert. Seit Anfang 2021 hat sich der Aktienkurs damit in etwa verdoppelt, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 250 Milliarden Euro.

Wie treibt Onkologie das Wachstum bei Astrazeneca?

Der größte Wachstumstreiber im zurückliegenden Astrazeneca Quartal und im Gesamtjahr 2025 bleibt das Onkologiegeschäft. Unter Konzernchef Pascal Soriot, der seit 2012 an der Spitze steht, hat sich das Unternehmen zu einem der führenden Anbieter von Krebsmedikamenten entwickelt. Blockbuster wie Imfinzi, Tagrisso und Calquence erzielten erneut hohe Zuwachsraten und kompensierten Schwächen in anderen Bereichen.

Gleichzeitig muss Astrazeneca mit zunehmendem Gegenwind bei etablierten Präparaten umgehen. Im Fokus steht hier das erfolgreiche Diabetes-Medikament Farxiga, das in wichtigen Märkten den Verlust der Exklusivität erlebt. Konzernchef Soriot betonte, man müsse mit diesen Patentabläufen aktiv umgehen und setze daher konsequent auf Innovation in wachstumsstarken Feldern wie Onkologie, Atemwegserkrankungen und Stoffwechselstörungen.

Astrazeneca Jahreszahlen und Ausblick 2026 Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Februar 2026

Was sagt der Ausblick 2026 für Astrazeneca Quartal und Jahr?

Für 2026 stellt Astrazeneca im jetzt veröffentlichten Ausblick ein weiterhin steigendes Ergebnis in Aussicht, auch wenn der Ton etwas vorsichtiger ausfällt. Der Umsatz soll bei konstanten Wechselkursen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll um einen niedrigen zweistelligen Prozentbetrag zulegen – in etwa so stark wie im Vorjahr. Damit signalisiert das Management, dass trotz Generikadrucks weiteres Wachstum im nächsten Astrazeneca Quartal und darüber hinaus erwartet wird.

JPMorgan-Analyst Richard Vosser lobte den Ausblick, insbesondere auf der Umsatzseite, als besser als von vielen Marktteilnehmern angenommen. Er rechnet damit, dass die Schätzungen für Umsatz und bereinigten operativen Gewinn für 2026 nun nach oben angepasst werden. Damit rückt das etwas schwächere operative Abschneiden im letzten Astrazeneca Quartal 2025 in den Hintergrund.

Wie stark ist die Pipeline von Astrazeneca?

Strategisch setzt Astrazeneca auf eine breite und zunehmend diversifizierte Pipeline. Soriot bekräftigte das ambitionierte Ziel, bis Ende des Jahrzehnts einen Jahresumsatz von 80 Milliarden US‑Dollar zu erreichen. Bereits in diesem Jahr sollen Ergebnisse aus bis zu 20 fortgeschrittenen klinischen Studien vorgelegt werden. Neue Medikamente werden unter anderem in den Bereichen Adipositas, Lungenkrebs und COPD erwartet.

Zur Stärkung des Geschäfts mit Gewichtssenkern hat Astrazeneca ein umfangreiches Abkommen mit der chinesischen CSPC Pharmaceutical Group im Wert von bis zu 18,5 Milliarden US‑Dollar geschlossen. Es sichert Zugang zu einer langanhaltenden Peptidtechnologie, die monatliche Dosierungen ermöglichen könnte – ein besonders attraktives Segment im hart umkämpften Markt für Adipositastherapien, in dem derzeit US-Konzerne wie Eli Lilly dominieren. Finanzchefin Aradhana Sarin sieht das Unternehmen trotz Belastungen durch niedrigere Medikamentenpreise in den USA gut gerüstet, um die Auswirkungen regulatorischer Eingriffe zu verkraften.

Wir müssen mit diesen Patentabläufen umgehen.
— Pascal Soriot, CEO von Astrazeneca

Fazit

Im Zusammenspiel aus robusten Astrazeneca Jahreszahlen und Ausblick 2026, einer wachstumsstarken Onkologie und einer breiten klinischen Pipeline bleibt das Astrazeneca Quartal damit ein zentraler Referenzpunkt für Anleger, die auf nachhaltiges Wachstum im Pharmasektor setzen.

Weiterführende Quellen