Trading-Mythen: 350.000 Signale, 11 Jahre, 800 Aktien
Titel auf YouTube: „Lügen an der Börse: 11 Jahre Analyse zerstören diese Trading-Regeln“
Das Wichtigste in Kürze
- Maik hat für seinen Aktien-Handelsroboter über 350.000 Signale aus 11 Jahren und mehr als 800 Aktien analysiert.
- Das 52-Wochen-Tief-Breakout funktioniert nicht als Short-Signal: 12 Monate nach dem Signal stand der Kurs im Schnitt 24,5% höher.
- Auch das Death Cross ist kein Crash-Signal: Nach 12 Monaten lag der Kurs durchschnittlich 20,8% höher, nach einem Monat 2,6%.
- Der RSI über 90 zeigt extreme Stärke: Nach 12 Monaten betrug der durchschnittliche Gewinn 71,2%.
- Der VIX eignet sich laut Maik zur Depotabsicherung und als fast sicherer Trade, wenn die Positionsgröße klein bleibt.
Die wichtigsten Stellen im Video
- Einleitung: 350.000 Signale und 11 Jahre Analyse
- Neue Analyse-Webseite und aktuelle Markt-Signale
- Branchen-Check: Energie vs. Tech und KI
- Vantage Markets als Aktienbroker mit VIX
- Mythos 1: 52-Wochen-Tief-Breakout entlarvt
- Buy the Dip: 24,5% nach 12 Monaten
- Mythos 2: Death Cross als Kaufsignal
- RSI 90: 71,2% nach 12 Monaten
- VIX als Absicherung und fast sicherer Trade
- Positionsgröße beim VIX: 0,1 Lot testen
Was zeigen 350.000 Signale aus 11 Jahren?
Im Video erklärt Maik, dass er für seinen neuen Aktien-Handelsroboter über 350.000 Signale aus den letzten 11 Jahren und mehr als 800 Aktien hat analysieren lassen. Die Auswertung erfolgte mit KI. Ziel war zu prüfen, welche trendfolgenden Strategien tatsächlich funktionieren und welche nur als Börsenmythen gelten müssen. Zwei bekannte Regeln – das 52-Wochen-Tief-Breakout und das Death Cross – halten der Analyse nicht stand. Gleichzeitig bestätigt sich eine andere Strategie: der RSI über 90. Zusätzlich zeigt Maik, wie der VIX zur Absicherung oder als Trade genutzt werden kann.
Warum funktioniert das 52-Wochen-Tief-Breakout nicht?
Das 52-Wochen-Tief-Breakout gilt als trendfolgendes Short-Signal. Die Analyse zeigt jedoch das Gegenteil: Einen Tag nach dem Signal lag der Kurs 0,1% höher, nach 21 Tagen 3,5% und nach 12 Monaten durchschnittlich 24,5% höher. Maik führt das auf die „Buy the Dip“-Mentalität zurück. Seiner Erklärung nach fließt immer mehr Geld in den Markt, unter anderem durch staatliche Verschuldung, und landet über Banken im Aktienmarkt. Solange es keine bessere Alternative gibt, werden Rücksetzer gekauft. Deshalb funktioniert das Shorten bei neuen 52-Wochen-Tiefs nicht zuverlässig.
Ist das Death Cross ein Kaufsignal?
Beim Death Cross kreuzt der 50er Moving Average den 200er Moving Average von oben nach unten. Die Analyse zeigt: Nach einem Tag lag der Kurs 0,1% höher, nach 7 Tagen 0,6%, nach 14 Tagen 1,4% und nach einem Monat 2,6%. Nach 12 Monaten betrug der durchschnittliche Gewinn 20,8%. Das ähnelt dem Ergebnis des 52-Wochen-Tief-Breakouts. Maik zufolge ist das Death Cross damit oft kein Crash-Signal, sondern langfristig eher ein Kaufsignal. Die Zahlen stammen aus der Auswertung von 350.000 Signalen über 11 Jahre und mehr als 800 Aktien.
Welche Strategie funktioniert laut Analyse?
Eine Strategie, die in der Analyse funktioniert, ist der RSI über 90. Solche Signale sind selten. Einen Tag nach dem Signal lag der Kurs im Schnitt 3,9% im Gewinn, nach 7 Tagen 3,4%. Nach 12 Monaten betrug der durchschnittliche Gewinn 71,2%. Maik erklärt das damit, dass eine Aktie mit RSI über 90 extreme Stärke zeigt und langfristig weiter gekauft wird. Kurzfristig kann es zu einer Korrektur kommen, langfristig bleibt die Aktie laut Analyse ein Kauf. Zusätzlich stellt Maik den VIX als Absicherung vor: Wer den Volatilitätsindex long geht, kann bei starken Abverkäufen profitieren. Wichtig sei eine kleine Positionsgröße, da ein Lot 1000 Kontrakte entspricht und der Kurs bei etwa 19 liegt.
Themen im Video
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Häufige Fragen zum Video
Funktioniert das 52-Wochen-Tief-Breakout als Short-Signal?
Nein, laut der Analyse im Video nicht. Einen Tag nach dem Signal lag der Kurs 0,1% höher, nach 12 Monaten durchschnittlich 24,5% höher. Maik führt das auf die Buy-the-Dip-Mentalität und stetig fließendes Geld in den Aktienmarkt zurück.
Ist das Death Cross ein Crash-Signal?
Die Analyse zeigt, dass das Death Cross oft kein Crash-Signal ist. Nach einem Monat lag der Kurs im Schnitt 2,6% höher, nach 12 Monaten 20,8%. Maik zufolge funktioniert die Strategie als Short-Signal nicht zuverlässig.
Wie kann man den VIX zur Absicherung nutzen?
Maik erklärt, dass man den VIX long gehen kann, um sich gegen starke Marktschwankungen abzusichern. Wichtig sei eine kleine Positionsgröße: 0,1 Lot entspricht 100 Kontrakten, bei einem Kurs von etwa 19 also rund 1900 Euro. Er rät, nicht alles auf eine Karte zu setzen.
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Mein neuer Aktien Handelsroboter, so wird er funktionieren.
Maik hat einen neuen Aktien-Handelsroboter entwickelt, der auf 11 Jahren Marktdaten und über 300.000 Strategie-Kombinationen basiert. Er zeigt erste Backtest-Ergebnisse mit trendfolgenden Strategien wie SMA 20, EMA 8/34 und 52-Wochen-Hochs, die bei Momentum-Aktien wie Tesla und Nvidia sowie bei fallenden Werten wie AURX profitabel waren. Der Roboter soll über Vantage Markets umgesetzt werden, ist aber noch nicht fertig; tägliche Signale sind bereits auf seiner Webseite verfügbar.